Vier Siege, eine Niederlage – Kein schlechtes Wochenende


Schwabach(rhh)- So kann das mit den jungen Basketballern ruhig weitergehen – erfolgreich spielen macht mehr Spaß.

 

Quelle: Schwabacher Tagblatt, Ausgabe 21.11.09

So hatte sich das die U16 I der 48er nicht vorgestellt: 39 Minuten hinterher gelaufen und dann doch noch, glücklich, aber nicht unverdient, mit 59:58 gegen den PostSV Nürnberg gewonnen und die Tabellenführung der Bezirksliga behauptet. Begonnen hatte alles mit einem total verpennten ersten Viertel, schon in der ersten Spielminute 0:4 hinten. Der Point Guard der „Postler“ machte elf seiner insgesamt 40 Korbpunkte in der ersten Spielperiode. Mit 11:19 lagen die 48er am Ende desselben hinten. Monika Assenbaum und Daniel Forster, die Schwabacher Betreuer, hatten alle Hände voll zu tun. Sichtlich bemühten sich die Einheimischen, holten die beiden „inneren“ Viertel knapp mit 14:12 und 20:16. Aber sie hätten schon in Führung liegen müssen – die Defense agierte noch immer zu nachlässig, zu schlampig. Spielstand zu Beginn des Schlußviertels 45:47; die 48er jetzt endlich voll konzentriert, nicht nur im Angriff, jetzt auch in der Verteidigung. In der 36. Spielminute erstmals seit dem Eröffnungsjump wieder Gleichstand (53:53), aber es mußten noch knapp drei weitere Minuten vergehen, ehe Paul Daumenlang seine Farben erstmals in Führung brachte. Und die hätte nicht gehalten, hätte nicht Manuel Lehn noch einen „nachgelegt“.


Es spielten: Lehn (15, 5/3), Paul Daumenlang (14, 2/2), Christian Dellert (12, 2/0), Ivo Endner (7, 2/1), Philipp Mayer (7, 2/0), Franjo Endner (4, 4/2), Benedikt Ehemann, Kuhn, Motsianos, Enrico Schendel, Schwenk und Sensen


Das 123:32 (34:13, 34:4, 20:7, 35:8) der Mädels von der U15 II gegen den TV Fürth 1860 war kaum eine Trainingseinheit der Einheimischen, eine beinahe lästige Pflichtaufgabe. Wieder ein „Hunderter“, einsam an der Tabellenspitze, da bei sind das „nur“ die „Kreklau Girls II“. In der Kreisliga können die Mädels wohl nur sich selbst schlagen. Die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit trägt sichtbar Früchte.


Es spielten: Kaiser (40, 2/2), Raith (22), Zangl (21, 10/3), Vanessa Schwab (16), Ficht (10, 2/0), Laura Distler (8, 2/0), Peters (4) und Jenne (2)


Klammheimlich auf den zweiten Tabellenplatz haben sich die Jungs der U14 durch den 62:50-Auswärtssieg beim TSV Greding vorgearbeitet. Die Basis für den Erfolg: das 18:5 im ersten Viertel. Die von Florian Gauer und Vincent Walter betreuten 48er zeigten sich den Gastgebern in dieser Phase des Spiels in allen Belangen überlegen. Die weiteren Viertel (15:15, 13:15, 16:15) waren Spielverwaltung. Auch die Schwabacher Bankspieler bekamen reichlich Einsatzzeit.


Es spielten: Braam (24, 4/2), Wendland (13, 5/1), Rapke (12/1, 2/1), Felix Glöckner (8), Joscha Hellenthal, Rasmus Hellenthal, Hertel, Daniel Kaden und Korn


Auch die Jungs der U12 I gewannen in Greding: 41:31. Die Gastgeber, bei denen sechs der elf Akteure Mädchen waren, wurden im ersten Viertel stark unter Druck gesetzt (14:6). Die von Christan Dellert und Walter Sensen gecoachten 48er brachten das Spiel (11:8, 6:11 und 10:6) anschließend sicher über die zeit.


Es spielten: Fürbeck (10), Jasper Hellenthal (8), Schmidt (6), Rau (5, 2/1), André Kaden (4), Kontri (4), Hofeditz (2), Klinge (2), Lukasch und Perras


„Gekleckert“ haben nur die Mädchen der U10 II und das war eine Lehrstunde, das 10:52 in heimischer Halle gegen den TS 1861 Herzogenaurach. Die fehlende Basketballerfahrung der von Angie Walden betreuten Mädels war förmlich greifbar, die neun Jungs und drei Mädels aus Herzogenaurach waren in jeder Hinsicht überlegen. Für Coach und Team gibt es da noch viel Arbeit.


Es spielten: Hewig (5), Tina Dellert (2), Hannah Distler (2), Fischer (1), Burgis, Lorena Enzingmüller, Fox, Gentsch, Hofer, Nawroth, Steinbichler und Virginia Walden