Damen 1 in Regensburg – Herren 1 gegen Farrnbach

Schwabach- Die beiden „Ersten“ der 48er Basketballer stehen an diesem Wochenende an einem Wendepunkt, beide keine leichten Aufgaben, aber wie wird es danach weitergehen? Da zu noch jede Menge Jugendspiele.

Quelle: Schwabacher Tagblatt, Ausgabe 27.11.2010

Heute um 17 Uhr spielt die Damen 1 in der Halle der Clement-Ferrand-Schule in Regensburg gegen die gastgebende TS Regensburg. Aus der Oberpfalzmannschaft ragt Stephanie Schug heraus – Schnitt 22.7. Und dann kommt lange nichts. Für den Defensivkünstler Herbert Geishöfer eigentlich ein gefundenes Fressen. Eine kompakte Verteidigung, seine schnellen „jungen Wilden“ Franzi Kaiser, Julia Kirstgen, Katharina Kreklau sowie die bewährten, erfahrenen Kräfte. Da könnte schon was gehen. Genau genommen ist das die Chance zu einem erstmaligen Sieg gegen Regensburg. Aber da muß schon als glattgehen.

Bereits um 14 Uhr spielt die U14 in der Halle der Peter-Vischer-Schule in Nürnbeg gegen den PostSV. Für Coach Markus Büchler und seine Jungs eine kaum lösbare Aufgabe: Die Gastgeber sind zwar „nur“ Tabellenvierter“, sind jedoch in vier Spielen ungeschlagen.

Des Weiteren spielen heute: 11.30 die U12/1 in Roth, 12.00 Uhr die U12/2 gegen Greding und um 13.30 Uhr die U10/1 in Roth

Ein Schlüsselspiel bestreiten die Damen 2 am Sonntag um 12 Uhr in der Halle über dem Schwabacher Hallenbad: TuSpo Heroldsberg ist zu Gast – ein Spiel, das die 48er gewinnen müssen, wollen sie die Bezirksklasse halten. Mit Miriam Selzle, Sandra Kohlmann und Insa Suchantke verfügen die Gäste über drei Werfer mit zweistelligem Schnitt. Coach Michaela Kreklau könnte Verstärkung aus der „Ersten“ bekommen, freilich ist beim Tabellenstand ein Einsatz nicht unbedingt das, was die jungen, in beiden Teams spielberechtigten Akteure, gerne tun.

Um 14 Uhr empfängt die U15 in heimischer Halle den TV Fürth 1860. Ja, die 48er sind favorisiert, aber zu einem reizvollen Duell könnte das Spiel schon werden: Die 48er Rebecca Lukasch und Hannah Ficht, die Nummern Eins und Drei der Werferliste, treffen auf Esra Gökkaya und Duygu Bozgiroglu, die Nummern Zwei und Vier. Coach Christrine Nafcz wird über die stärkere Mannschaft verfügen.

Um 16 Uhr spielt die U18 in der Halle an der Bismarckstraße gegen den TTV Neustadt/Aisch. Das von Erwin Sohst betreute Team wird auf drei gegnerische Akteure ein besonderes Augenmerk legen: Simon Mondel, Vierter der Werferliste mit einem Schnitt von 26.3, Michael Braun (12.3) und Daniel Reinhardt (18.0). Da die U16 zeitnahe auswärts antritt, kann der Schwabacher Coach nicht mit Spielern der jüngeren Jahrgänge rechnen. Das ist zwar nicht unbedingt beunruhigend, aber den Tabellenvierten – zwei Siege, eine Niederlage – sollte man nicht unterschätzen.

In der Halle des Hardenberg Gymnasium in Fürth tritt um 17 Uhr die U16/1 gegen den TV Fürth 1860 an. Für das Schwabacher Team eine kaum lösbare Aufgabe gegen den Tabellenneunten, der allerdings nur wegen der eigentümlichen Basketballtabellen bei vier Siegen ohne Niederlage so weit hinten rangiert. Mauricio Quaceci (32.0/1.0) ist mit Sicherheit eine Gefahr, dazu Deniz Ragimov (17.3/2.3) und Salman Manzur (11.7) sowie Ben Bieber, der pro Spiel für zwei Dreier gut ist, sind die Triebmittel des Fürther Spiels. Die zu halten wird selbst für die Bestbesetzung der 48er nicht einfach.

Werden die Herren 1 nach dem um 18 Uhr in der Schwimmbadhalle beginnenden Spiel gegen den TSV 1895 Burgfarrnbach weiter im Aufzug nach unten fahren? Bei den zuletzt gezeigten Leistungen ist das ganz leicht möglich. Zwar kommt nur der Tabellenachte der Bezirksliga, aber der rangiert nur wegen der eigentümlichen Gestaltung der Basketballtabellen bei drei Siegen und einer Niederlage so weit hinten. Man kennt sich: Adrian Leti (28.0/1.89, die Nummer Zwei, nach dem 48er Christian Toader, der Werferliste, Tim Breinig (15.2) und Wanchana Kamutharat (11.0/2.2) heißen die Spielentscheider bei den Farrnbachern. Wie gesagt, man kennt sich und eigentlich sollte es keiner Motivationsanstrengungen seitens des Schwabacher Coaches Tobi Kratz geben. Aber nach der „tollen“ Vorstellung der 48er vergangenes Wochenende in der Noris muß für die 48er Fans alles denkbar sein. Und wie werden die die letzte Vorstellung ihrer Lieblinge honorieren?

Jedenfalls winkt bei einer Niederlage das Tabellensouterrain.

rhh