Stocksauer war Matschi Marthold, er musst für Coach Christopher Biedenbach, der zur gleichen Zeit in Weißenburg half die Meisterschaft der Herren I zu holen, einspringen, nach dem Spiel seiner U16 in der Halle der Altdorfer Grundschule. Schlecht gespielt, trotzdem gewonnen lautete sein Fazit aber das war schon haarscharf. Zwei überraschend ausgeglichene Spielperioden (18:16, 17:16) in der ersten Halbzeit, somit eine knappe Halbzeitführung (35:32) und noch gute Chancen das Spiel zu verlieren. Keine neuen Erkenntnisse nach dem dritten Viertel (10:8). Da war auch für Altdorf noch alles drin und das Spiel schien gekippt als die Gastgeber erstmals in Führung gingen (35., 49:50). Angetrieben von ihrem Coach wankten die 48er, fielen aber nicht. Nervenaufreibend: Vier vergebene Freiwürfe in der Schlussphase des Spiels und die Altdorfer nur einen Korbpunkt hinten.
Es spielten: Marco Marthold (18/1, 6/1), Vagos (10, 2/0), Dellert (8, 2/0), Dornisch (8), Philipp Mayer (6/2), Yannick Rapke (4), Ivo Endner (2), Paul Daumenlang, Kuhn und Marques de Oliveira
Einigermaßen zufrieden dürfte das Schwabacher Trainergespann Michaela Kreklau und Christine Nafcz mit dem 82:77-Erfolg der weiblichen U14 in heimischer Halle gegen den TV Greding gewesen sein. Ein Sieg gegen einen harten Gegner, einen gegen den man das Hinspiel verloren hatte, wenngleich der im Basketball wichtige direkte Vergleich noch immer für Greding spricht. Dazu gelernt und umgesetzt, gewonnen. Das Spiel, freilich, war von zwei Mädels dominiert, bei den 48ern war das Katharina Kreklau, Schwabacher U14-Bayernkaderakteur, die mehr als die Hälfte der Korbpunkte ihrer Mannschaft erzielte. Gespielt und getroffen haben auch andere und das nicht schlecht, sonst wäre nach zwei starken Schwabacher Vierteln (24:14, 19:16) das Spiel gegen die athletisch stärkeren Gäste in der zweiten Halbzeit (21:25, 18:23) womöglich noch gekippt.
Es spielten: Katharina Kreklau (46, 13/2), Kaiser (16, 8/4), Vanessa Schwab (8, 2/0), Laura Distler (6), Zangl (6), Victoria Flügel und Raith
Zwei Verletzte und diverse andere Ausfälle zwangen Coach Angie Walden vier U10-Akteure mit nach Nürnberg zu nehmen und dort mussten die Mädels der U12 II mit 35:51 (2:14, 11:11, 8:18, 14:8) die Punkte beim TSV 1846 lassen. Überraschend gut schlug sich das 48er Rumpfteam vor allem, weil alle Mädels trafen und in der sogenannten Miniwertung nur ganz knapp verloren.
Es spielten: Ficht (8), Peters (4), Calisir (4), Ehemann (4), Jana-Sopie Distler (3), Laura Flügel (2), Jenne (2), Kir (2), Müller (2), Nadine Schwab (2) und Milana Walden (2)
Zum Tabellenschlußlicht PostSV Nürnberg hatte Coach Angie Walden präventiv ihre Kleinen mitgenommen, U10-Mädels der jüngeren Jahrgänge, ihnen längere Spielzeit verabreicht und trotzdem klar mit 44:19 (12:6, 10:4, 16:1, 6:8) gewonnen.
Es spielten: Milana Walden (20), Jana-Sophie Distler (10), Kir (6), Fischer (2), Isabelle Forster (2), Heidinger (2), Yasar (2), Tina Dellert, Hannah Distler, Lorena Einzigmüller, Gentsch und Virginia Walden
Saisonfinale
Keine Blöße werden sich Coach Herbert Geishöfer und seine jüngeren Damen am Palmsonntag um 14 Uhr in der Halle der Anton-Woller-Volksschule in Höchstadt/Aisch geben. Dort treffen sie zum Saisonfinale auf den TSV Höchstadt, ein Team das die 48er im Heimspiel mit 66:12 klar beherrscht haben. Die beiden gefährlichsten Werfer der Gastgeber, Eva Mirschberger (10.5) und Anna-Carina Häusler (16.0) kann die Schwabacher Verteidigung sicherlich absorbieren. Das Schwabacher Mannschaftsgefüge, die größere Erfahrung und die besseren Individualisten werden den Erfolgszeiger in Richtung Schwabach ausschlagen lassen.
Anmerkungen: Quelle Verlag Nürnberger Presse, Ausgabe 4. April 2009




