Unerfüllte Wünsche
Schwabach – You can’t always get what you want sangen die Stones schon vor Jahrzehnten. Den Sinn des Liedtextes können die 48er Jungbasketballer wieder einmal bestätigen, am vergangenen Wochenende verlief nicht alles wie gewünscht – und das so kurz vor Weihnachten.
Natürlich darf man den jungen U18/2-Mädels nicht böse sein, weil sie in heimischer Halle gegen ihren BOL-Konkurrenten TTV Neustadt/Aisch mit 61:73 (14:20, 18:22, 21:17, 8:14) unterlagen. Und so war auch das Schwabacher Betreuerduo Marion Simon und Christine Nafcz mit Leistung und Moral ihrer Youngsters sehr zufrieden.
Die Einheimischen mit einem Minikader kämpften, bissen und steckten gegen die körperlich robusten und in der Masse älteren Gegner nie auf. Und genau das sollen die Mädels gegen überlegene Gegner lernen und zeigen. Da steckt man eine Niederlage durchaus weg, selbst wenn man mit den Leistungen der Unparteiischen nicht so einverstanden war. Und einzelne Akteure – Chantal Riedel in der Offense und Paulina Pfaffenberger in der Defense – können ihren Trainern Lernfortschritte beweisen.
TV 48: Riedel (20, 10/2), Marietta Simon (12, 4/2), Pfaffenberger (10, 3/0), Marie Allmansberger (8), Brigl (8, 6/2), Alicia Simon (3, 2/1) und Pamina Löwl
Zu beneiden war Coach Gabi Ionescu ob seiner personellen Probleme sicherlich nicht, aber selbst wenn alles für die jungen 48er optimal gelaufen wäre, wäre ein Erfolg der U14-Landesligajungs gegen den TV 1877 Lauf wohl nicht drin gewesen. So gab es eine deutlich 32:83 (4:19, 4:19, 15:33, 9:12)-Heimspielniederlage. Der ungeschlagene Tabellenfürer Lauf war den Schwabacher Jungs in allen Belangen überlegen.
TV 48: Christof Heidinger (13, 2/1), Stoiber (9, 1/1), Roman Geyer (4), Barlea (2) Sebastian Fernandez (2), Niko Schneider (2), Gradel und Louis Simon
Letztlich ist ein Sieg wie das 142:18 (35:0, 37:6, 32:8, 38:4) der U12/1-Jungs beim PostSV Nürnberg 2 ein Muster ohne Wert – der Gegner ist einfach zu schwach. Für Coach Gabi Ionescu und die Jungs wird ein Training wohl anstrengender sein als dieses BOL-Spiel.
TV 48: Roman Geyer (32), Stoiber (28), Gradel (22), Sebastian Fernandez (18), Niko Schneider (14), Eray Bayraktar (13/1), Obermüller (7, 2/1), Niederlich (6) und Markus Geyer (2)
Die U12/2-Mädels hatten in ihren Bezirksligaspiel beim PostSV Nürnberg 4 wenig zu bestellen und mußten sich mit 43:79 (13:18, 17:22, 6:18, 7:21) geschlagen geben. Die von Julia Gentsch und Mila Walden betreute Mannschaft baute nachd er Pause gegen die taktisch reiferen Gastgeber zusehends ab.
TV 48: Nele Götz (15/1), Jolina Drescher (9, 2/1), Julina Schüle (9, 2/1), Enya Löwl (4), Marlena Schmidt (4), Muriel Götz (2), Henke, Leitner und Lerche
In Lauf, beim TV 1877, gab es für die Jungs der U10/1 beim 12:90 (8:36, 0:16, 0:24, 4:14) absolut nichts zu holen. Coach Gabi Ionescu betonte, daß seine junge Mannschaft, der Jüngste ist noch U8-spielberechtigt, bei der auch zwei Jungs erstmals an einem Punktespiel teilnahmen, habe nie die Freude am Spiel verloren.
TV 48: Markus Geyer (9), Hammerbacher (3), Colin Drescher, Douglas, Dzolic, Horlein, David Ionescu, Mauer, Iven Schneider und Widani
Auch die Mädels der U10/2, betreut von Sara Hansel und Katha Kreklau, hatten in heimischer Halle gegen die Jungs des TSV 1846 Nürnberg beim 22:85 (5:26, 4:15, 2:16, 11:28) nicht den Hauch einer Chance. Das war von vornherein klar und deshalb konzentrierte man sich auf die Defense. Und das lief nicht so schlecht, berücksichtigt man die körperliche Überlegenheit der Jungs.
TV 48: Muriel Götz (15, 4/1), Stuliglowa (4), Schöberl (2), Sophie Vogel (1, 2/1), Karnik, Kurt, Leonetti, Alina Ramani und Seel




